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Aufs Wasser mit Rücksicht

3. Juni 2024

Mit dem SUP natur- und wildtierfreundlich auf dem Zürichsee unterwegs

Seit einigen Jahren liegt das Stand-Up-Paddeln (SUP) im Trend. Vielen Stand-Up-Paddlern ist jedoch nicht bewusst, dass ihre Aktivität eine Störung für die Wildtiere sein kann.

Der Zürichsee beheimatet eine vielfältige Tierwelt, darunter Vögel, Fische und Libellen. Vögel ziehen ihre Jungen im oder am Schilf auf, während Jungfische und Libellenlarven sich vor allem in Flachwasserzonen aufhalten.

Die Silhouette eines Menschen auf einem Stand-Up-Paddle-Board kann für viele Vögel ein Zeichen der Bedrohung darstellen. Zahlreiche oder langanhaltende Störungen können dazu führen, dass Vögel gute Lebensräume meiden oder der Bruterfolg beeinträchtigt wird.

Mit der Kampagne «Aufs Wasser mit Rücksicht» sensibilisiert der Verein «Natur und Freizeit» gemeinsam mit den Kantonen Zürich, Schwyz und St. Gallen und einer Koalition aus Sport-, Freizeit- und Naturschutzverbänden sowie Unternehmen aus der Outdoor- und Tourismusbranche für wildtierfreundlichen Wassersport. Ziel ist es, Erholungssuchenden und Sportlern aufzuzeigen, wie sie sich naturfreundlich auf dem Wasser bewegen können.

Mit vier einfachen Verhaltensempfehlungen kann Rücksicht genommen werden:

1. Halte Abstand zum Schilf – wo immer möglich 100 Meter. Das Schilf dient vielen Vögeln als Brut- und Versteckplatz.

2. Halte Abstand zu Kiesinseln und Sandbänken – nach Möglichkeit 100 Meter oder mehr. Diese Areale sind wichtige Rast- und Brutplätze sowie Nahrungs-quellen für viele Vögel.

3. Befahre keine Gewässerabschnitte mit Vogelansammlungen – im Herbst und Winter sind Störungen bereits aus einer Entfernung von 1 km möglich.

4. Respektiere Schutzgebiete – bleibe stets ausserhalb der markierten Grenzen, die teilweise mit gelben Bojen oder Tafeln gekennzeichnet und auf Karten eingezeichnet sind.

Weitere Informationen unter: www.natur-freizeit.ch/wasser

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